Irgendwo im Nirgendwo

Die kleine Rentnerrunde

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Ist nur knappe drei Kilometer lang, jeder kann sie schaffen und selbst die größten Wandermuffel kommen nicht ins Schwitzen. Ideal für den Besuch, der sich mal eben kurz die Beine vertreten will und dabei etwas von der schönen Landschaft rund um Grauenhagen sehen möchte.

Gestartet wird auf dem Hof aber schon nach ein paar Schritten wird nach links in den Wrechener Weg eingebogen. Dem Weg folgen wir rund 500 Meter. Sein Feldrain wurde vor gerade mal 20 Jahren angelegt und doch gibt es schon große Bäume und Sträucher, von denen man im Herbst was naschen kann. Auf den Feldern links und rechts stehen in der Regel Mais oder Rüben. Im Herbst sammeln sich hier die Graugänsen vor ihrem Abflug nach Süden – ein interessantes aber vor allem lautes Spektakel.

Am Ende der Felder beginnt ein Hohlweg, der mit den Jahren so zugewuchert ist, dass die Feldsteinpflasterung kaum zu ahnen ist. Vor ein paar Jahren standen hier die Reste von uralten Pappeln, die heute leider verschwunden sind. Wegen der wunderlichen Baumruinen haben wir den Pfad Märchenweg getauft und bei diesem Namen ist es bis heute geblieben.

Mitten auf dem Märchenweg öffnet sich das Gesträuch und gibt den Blick auf den See frei. Querfeldein über den Hügel ist es dann auch nicht mehr weit bis zum Uferweg, auf dem wir uns links halten. Wer ein klein wenig länger unterwegs sein möchte, der folgt dem Märchenweg bis zur Weggabelung Wrechen/Grauenhagen und biegt erst hier nach links ab.

Wir laufen nun ca. 800 Meter am Großen Fürstenwerder See entlang. Der Uferweg ist zur linken Hand von einer steilen Böschung eingefasst, zur rechten stehen Kopfweiden, die ab und an einen Ausblick auf auf den See gestatten. Mitten auf der Strecke öffnet sich die Sicht auf eine Landzunge, die im Dorf nur die Kuhbucht genannt wird.
Jetzt ist es nicht mehr weit und wir haben die Dorfbadestelle von Grauenhagen erreicht.

Die letzten 400 Meter können ganz bequem auf dem Feldweg nach Grauenhagen zurückgelegt werden. In einer knappen Viertelstunde ist dann die kleine Runde beendet.

Wer es ein bisschen abenteuerlicher haben möchte, der kann von hier aus aber auch den Mühlenhügel hinaufklettern. Achtung! Für den Aufstieg sollte noch ein wenig Puste vorhanden sein, denn es geht steil bergauf. Es lohnt dennoch! Von hier aus hat man den schönsten Ausguck über die Seen und die Landschaft rund um Grauenhagen. (Mehr Fotos von der Kleinen Rentnerrunde gibt es hier.)



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